Gruppenleitertreffen 2011

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...

...naja, zumindest gleich nebenan, am hellichten Tage in der Seilerstraße, in einem alten Schulgebäude gleich über dem Hamburger Schulmuseum tagte die Versammlung der Griffelkunst-Gruppenleiter am 24. und 25. September und viele, viele waren gekommen, angefangen bei der kleinsten Gruppe aus Helgoland mit fünf Mitgliedern bis zur größten aus Düsseldorf mit 131 Mitgliedern.

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Ich war zum ersten Mal dort, weil ich über all die Jahre bewusst Abstand gehalten hatte zu der oft recht bieder und konservativ daher kommenden Organisation. Diesmal fand dieses Treffen unplanmäßig schon nach drei, statt wie sonst nach vier Jahren statt, weil man den neuen Geschäftsführer, Dr. Dirk Dobke, den Gruppenleitern vorstellen wollte. Und da neue Besen bekanntlich gut kehren, hatte der neue Mann auch gleich ein ganzes Bündel an Neuerungen zu verkünden.

IMG_3474Das bisherige Mitteilungsheft wird in Zukunft Mitgliedermagazin heißen und nicht nur durch diese Namensänderung, sondern auch durch Änderungen des Layouts auffallen. So will Dobke dem Missstand abhelfen, dass eine Organisation, die sich mit Bildender Kunst beschäftigt, in ihrer wichtigen Mitgliederpublikation bisher bildlos war.

Die zweite Neuerung wird sein, dass neben den bisherigen drei Wahlreihen pro Quartal (A, B oder C), in die man durch den Anfangsbuchstaben des Nachnamens eingeordnet war, nun eine weitere angeboten wird, die den Namen "Projektreihe" tragen soll. Die Projektreihe soll etwas experimentellere Werke anbieten, die man in den herkömmlichen Reihen nicht unterbringen würde. Die übliche Wechselgebühr von € 5,00, die zu entrichten ist, wenn man aus seiner Wahlreihe in eine andere wechseln will, entfällt bei der Projektreihe.

Eine weitere Neuerung ist das Portfolio, eine Reihe, in der einzelne Künstler mit ihrem Werk in einem schmalen Einzelheft vorgestellt werden.

Ein Highlight unter den Neuerungen ist sicher die neue Website. Sie ist vom Design her frisch, sachlich und modern. Auch die Programmierung ist dem Zweck einer einfachen Informationsseite angemessen. Höchst bedenklich sind allerdings einige Schwächen im Datenschutz, die dazu führen können, dass die vom Nutzer, also von Ihnen stets abrufbaren, persönlichen Daten von Unbefugten zu unbekannten und sicher auch illegalen Zwecken missbraucht werden können. Solange dieser Missstand auf der Seite nicht behoben ist, kann ich Ihnen nur von deren Besuch abraten. Es handelt sich hier freilich nicht um eine Hinterlist der Griffelkunst, sondern um eine verbreitete Leichtfertigkeit des beauftragten Programmierers.

Sobald sich da etwas zum Besseren gewendet hat, werde ich Sie hier darauf hinweisen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Prof. Busch und den Darlegungen des neuen Geschäftsführers begrüßte die für die Betreuung der Gruppen zuständige Mitarbeiterin, Andrea Weber, die Anwesenden und erläuterte das weitere Programm der zweitägigen Veranstaltung.IMG_3505

 

 

 

 

 

IMG_3497Die Griffelkunst ist ohne ihre Ortsgruppen nicht denkbar. Und ohne die ehrenamtlichen Gruppenleiter können die Ortsgruppen nicht existieren. Aber ohne Andrea Weber könnten die Ortsgruppen und deren Leiter nichts auf die Beine stellen. Sie ist neben ihren vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen so etwas wie die gute Seele der Griffelkunst. Auch die Organisation dieses Gruppenleitertreffens oblag ihr und sie hat das wieder zu allgemeiner Zufriedenheit erledigt.IMG_3499

Überhaupt erschien das Arbeitsklima zwischen den auch am Wochenende vollzählig anwesenden Mitarbeitern ausgesprochen harmonisch zu sein.

Nach einem mittäglichen Imbiss ging es am Nachmittag zu drei verschiedenen Exkursionen. Man hatte sich für eine Hafenrundfahrt, für einen Stadtteilrundgang in St. Pauli und zu einer Führung im Hamburgmuseum anmelden können.

Ich hatte mich für die Hafenrundfahrt entschieden und war davon sehr angetan.

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Abends ging es in das Restaurant Café Fees, das im Hamburgmuseum zu finden ist. Es war ein gemütlicher, angenehmer Abend mit gutem Essen und ordentlichen Getränken.IMG_3600IMG_3601IMG_3603

Der Sonntagmorgen diente dann nur noch der Auflösung eines kniffligen Quiz, mit dem die Organisationsleitung die Stimmung am vergangenen Abend zusätzlich aufgelockert hatte. Ich gehörte zu den stolzen Gewinnern und durfte eine schöne Grafik mit nach Hause nehmen.